Das Plüschtier der (aufgerundet) tausend Abenteuer – 6

Du kommst von hier

Bereitwillig reichst du die fünf Euro hinüber und nimmst dann deinen neuerworbenen Schatz mit über den Rest des Flohmarkts, kaufst hier und da auch noch was ein. 

Irgendwie kommt dir der Teddy jetzt auch gar nicht mehr so merkwürdig vor. Allerdings fragst du dich, ob du eben schon so gut gelaunt warst, bevor du ihn gesehen hast. Oder freut sich dein inneres Kind so sehr darüber, ein neues Plüschtier zu haben, dass du dich gerade fast ein bisschen albern fühlst.  

Auch, dass kurz, bevor du zuhause bist, leichter Regen einsetzt, stört dich gar nicht. Die paar Tropfen können dir heute nichts anhaben und auch den Teddy, der, als oberstes in deiner Einkaufstasche, ein bisschen nass geworden ist, reibst du einfach mit einem Handtuch trocken. Jetzt sieht er noch etwas niedlicher aus, so zerflauscht. 

Du setzt den Bären auf dein Bett und verlebst dann weiter einen normalen Tag. Hier etwas Haushalt, dort ein paar Seiten Roman, die gelesen werden wollen. Und dann drehst du dich um und der Teddy steht da. Nicht etwa auf dem Bett, nicht einmal im Schlafzimmer, sondern neben dir. Hast du ihn unbewusst bewegt? Hast du einen Teil der Hausarbeit vielleicht so sehr auf Autopilot gemacht, dass du das gar nicht bemerkt hast? Du kannst es nicht hundertprozentig ausschließen. Aber zu neunundneunzig Prozent bist du dir sicher, ihn nicht mehr vom Bett entfernt zu haben. 

Naja, aber ein Prozent Fehlerwahrscheinlichkeit ist immerhin ein Prozent, also zuckst du mit den Schultern und greifst nach dem Teddy, um ihn zurück zum Bett zu bringen. 

 

Was hörst du eher beim Arbeiten im Haushalt? Eher Musik? Dann geh zu 9 

 

Hörst du eher Hörbücher als Musik, wenn du den Haushalt machst? Dann geh zu 10