Juli 2020

 

Es ist wieder ein Monat um, JUHU! Und auch das letzte Camp NaNo für 2020 – im November folgt dann nur noch der richtige National (haha) Novel Writing Month.

Wie ihr an den 26.000 geschriebenen Worten erahnen könnt, lief es nicht schlecht. Das ist bisher der beste Monat in diesem Jahr gewesen – und neben dem Camp NaNo-Ziel von 20k, das ich mit 660 Wörtern übertroffen habe, kamen noch eine Fanfiction, ein paar Worte an laufenden Projekten und eine Kurzgeschichte für eine Ausschreibung hinzu. (Drückt mir da gern die Daumen.)

Tatsächlich habe ich in diesem Monat eine Novelle in der ersten Fassung komplett fertig geschrieben.  Knapp 100 Seiten! Die emotionalen Aspekte, die ich drin haben wollte, sind bisher aber noch nicht so wirklich herausgearbeitet, da muss ich in der Überarbeitung dringend ran. Die mache ich aber erst, wenn ich dereinst vor Ort bin – oder zumindest an dem Ort, der ein wenig als Darsteller für den fiktiven Schauplatz meiner Geschichte dienen darf. Wenn man eine bestimmte Atmosphäre einfangen will, geht das sicherlich (hoffentlich) besser, wenn man sie gerade selbst erlebt.

Mehr werde ich euch davon aber noch nicht erzählen, denn ich überlege noch, ob die nicht was ist, was ich unter (noch einem anderen) Pseudonym mal ohne Lektorat und Co veröffentlichen werde, um erstmal die Grundfinanzierung für Lektorat … für meine Romane zu beginnen und zu testen, ob mein Schreibstil, der vielleicht etwas atypisch ist, überhaupt irgendwen erfreuen kann. Mal schauen.

Auch sonst gibt es eine … mittelgute Neuigkeit. Theoretisch könnte ich 2021 veröffentlicht werden. Unentgeltlich leider nur, aber immerhin wäre es schön, den eigenen Namen mal da draußen zu sehen. Also in dem Genre, in dem ich auch langfristig schreiben will. Denn meine Biographie wird ja im September zwei Jahre alt – womit ich ja schon etwas auf dem Markt habe. Aber die ist nicht wirklich ein Aushängeschild für das, was ich Verlagen langfristig zu bieten habe. Über ein Leben, das sich zum Großteil zuhause vor dem Computer abspielt, kann man nur eine sehr begrenzte Anzahl Bücher schreiben.

Jedenfalls haben sich ein paar Nornenschwestern zusammen getan und möchten gern eine Anthologie zusammen herausbringen, in Kooperation mit einem Kleinstverlag. Von der Herausgeberin ist meine Geschichte schon abgesegnet, durchs Lektorat ist sie auch. Jetzt hat der Verlag noch ein Veto-Recht und es gibt immer noch Corona, wegen dem Verlage allgemein ja gerade um ihre Existenz bangen. Also ist noch nichts in trockenen Tüchern. Aber ich bin zumindest näher an einer Veröffentlichung dran, als je zuvor. Und das mit einer Kurzgeschichte, von der ich mir gut vorstellen kann, dass sie die Basis eines längeren Romans bilden kann, wenn sie denn gut ankommt. Yay!

So, und damit verabschiede ich mich jetzt auch erstmal ins Wochenende und vielleicht in einen kleinen Schreiburlaub. Weil mein Über-Ich mich daran hindert, meine selbstauferlegte Challenge zu ‚verlieren‘, werde ich zwar jeden Tag mindestens ein Wort schreiben müssen, aber vielleicht gönne ich mir, dass es ein paar Wochen lang nicht mehr werden.  (Ernsthaft, für 2021 werde ich mir dringend die gesetzlichen 20 Tage Mindesturlaub plus 5 Tage Schwerbehindertenbonus mit in die Challenge einrechnen. Denn ich werde noch mal eine machen, das funktioniert dieses Jahr wirklich gut.)

So wünsche ich euch einen schönen Hochsommer, fließt mir nicht weg und wir lesen uns spätestens Ende August.

Leave a comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.