Mai 2020

 

Und wieder ist ein Monat um. Corona bereitet sich lustig auf eine zweite Welle vor und wartet nur darauf, dass naive oder ignorante *PIEP* sich lustig zu unnützem Mist wie Gottesdiensten versammeln, und anstatt einfach alles ein paar Wochen länger geschlossen zu halten und notfalls die Wirtschaftshilfe mit einer ohnehin dringend nötigen Reichensteuer gegenzufinanzieren, schauen wir lustig dabei zu. Merkt man, dass mir die Menschheit gerade etwas zum Hals raushängt?

Wie dem auch sei, autorenlebenstechnisch ging hier alles ganz gut seinen Gang. Gut, die Worte sind, bis auf in einer Kurzgeschichte für eine Anthologie, nur in Fanfiction geflossen, aber immerhin musste ich die ja auch endlich mal fertig schreiben.  Und das ist sie jetzt. Sie hat zwar beim Erwachsenwerden zwei kleine Plotbunnies hinterlassen, die sich nicht so leicht ignorieren lassen, aber die Geschichte selbst ist von dannen gezogen und macht nun die große, weite Welt unsicher.

Für Juni stellt sich mir nun aber die Frage: Zurück zum SciFi-Spielbuch, mit dem ich mich jetzt ja doch schon seit September herumquäle und irgendwie keinen Boden gut mache, oder doch lieber ein anderes Projekt vorziehen, und das große, im Raum hängende Raumschiff weiter ignorieren? Offene Projekte und neue Ideen hab ich genug, um mich noch sehr lange abzulenken. (Unter anderem ist ja auch Geisterfreund immer noch nicht fertig. Da muss ich dringend noch ein paar Kapitel dazwischenschreiben, damit die Geschichte rund wird. Und dann sind da noch ein halbfertiges Kinderbuch und die Kurzgeschichtenreihe, die ich schon in der 11. Klasse angefangen habe und deren Idee ich immer noch witzig finde und gern weiter führen würde. – Merkt ihr da auch ein Muster?)

Am meisten reizt mich gerade aber ein Plotbunny, das mal nicht Fantasy oder SciFi ist, sondern … eher Chick-Lit, nur (bisher) ohne Romanze. Der Stoff reicht bisher nicht für nen Roman, eher für eine Novelle. Aber … naja, seit ich die Geschichte vor ein paar Nächten erträumt habe, lässt sie mich nicht mehr los.

Nur macht das ein schlechtes Gewissen, schon wieder was Neues anzufangen.  Besonders mir selbst gegenüber. Ich such selbst ständig halb verzweifelt nach Spielbüchern. Und da hab ich mal die Chance, zumindest für Andere Abhilfe zu schaffen, und komme einfach nicht aus dem Quark.

Also schauen wir mal. Vielleicht betreibe ich die nächsten Monate auch einfach lustiges Projekt-Hopping und schreib immer da, wo ich gerade Inspiration hab. Besonders professionell ist das nicht. Aber ich hab ja auch bisher weder Käufer*innen, die auf etwas warten, noch Verlage mit Deadlines im Nacken, noch die Finanzen, überhaupt eines meiner Werke professionell rauszubringen. Also darf ich mich noch wie ein blutiger Anfänger verhalten, oder?

Habt einen schönen Monat.

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