Die Reiter – Eine Halloweengeschichte

Happy Halloween, liebe Lesenden.

Da ich es dieses Jahr irgendwie nicht hinbekommen habe, beim WritingFriday mitzumachen (vielleicht nächstes Jahr wieder, denn mir fehlt die Schreibroutine, die das mit sich brachte), hier eine eigentlich schon etwas ältere Geschichte. Letztes Jahr habe ich sie beim Halloweenwettbewerb der Schreibnacht eingereicht. Dieses Jahr ist sie auch für euch zu lesen:

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[Märchensommer] Die wahre Geschichte von Gnom R.

Willkommen zu Runde X der Märchenrallye des Märchensommers von
PoiSonPaiNter!

Wie läuft das Ganze ab?

Dies ist der Startbeitrag. Von hier aus kommst du durch die Beantwortung
der Märchenfragen zur nächsten Station. Auf diesem Weg musst du dir die
Buchstaben für das Lösungswort dieser Runde merken. Die Runde hat 6
Stationen, von der letzten Station aus wirst du auf einen Beitrag
geleitet in dem du das Lösungswort in ein Formular eintragen und dir
dadurch die Punkte, für den gesamten Märchensommer anrechnen lassen kannst.

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Anders oder nicht anders? Oder zu anders?

Wie anders darf ein Autor eigentlich sein? Wie sehr darf sich das auf sein Buch auswirken?

Diese Gedanken schießen mir gerade durch den Kopf. Der Auslöser? Eine liebe Person hat sich bereiterklärt, mein Buch zu lektorieren. Und irgendwie stoßen wir da an Barrieren, an denen keine von uns beiden Schuld ist. Die aber doch Fragen aufwerfen.

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Die lange Stille

Facebook hat mir gerade gesagt (10x insgesamt, 10 von 13 Meldungen nur dazu …), dass ich mich lange nicht mehr gemeldet habe. Und der Beitrag, den ich für die Seite dort tippte, wurde so lang, dass ich ihn lieber gleich hier bringen wollte.

Und dann sagte mir mein Blog, ich hätte mich das letzte Mal zu Weihnachten gemeldet. Obwohl ich eigentlich vorhatte, in diesem Jahr endlich aktiver zu schreiben und euch vielleicht an meinen Aktivitäten rund ums Schreiben teilhaben zu lassen. Zugegebenermaßen auch aus Berechnung, weil ich in diesem Jahr ja eigentlich endlich veröffentlichen will.

Aber irgendwie kam ich bisher noch nicht dazu. Also bringe ich euch  jetzt endlich mal auf den neuesten Stand: Read more Die lange Stille

#SchreibnachtAdventskalender – Des Schäfers Weihnacht

Nachdem ich den Adventskalender schon eröffnen und euch mittendrin mit Katzen bewerfen durfte (da fliegt schon wieder eine), freue ich mich sehr, euch heute auch in die Feiertage verabschieden zu dürfen. Ich hoffe, der Adventskalender hat euch Freude bereitet.

Unterhalb der heutigen Geschichte liste ich noch einmal alle Links auf – denn ja, wir haben auch bemerkt, dass bei einer Verteilung über so viele Seiten im nächsten Jahr eine öffentliche Übersicht da sein muss, damit ihr nicht jeden Tag lange suchen müsst.

Und nun … Frohe Weihnachten.

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#SchreibnachtAdventskalender – Die gegossene Katze

Seufzend hob Ella den Kopf und schaute aus dem Fenster. Nein, das war nicht ganz richtig, denn noch immer wirbelten die Buchstaben vor ihren Augen herum, obwohl sich auf der Scheibe oder dahinter keine befanden.

Sie hatte zu lange auf den Text geschaut, das war ihr klar. Aber das Pensum eines normalen Studiums schaffte man eben nicht, wenn man nicht mindestens zehn Stunden am Tag arbeitete. Zumindest nicht, wenn man nicht mogelte, und das lag ihr fern.

Langsam gewöhnten sich ihre Augen wieder an die Weite und das  fahle Sonnenlicht des Winters, so dass die tanzenden Buchstaben verschwanden und sie wieder die Nachbarschaft sah, die auf der anderen Seite der dreckigen Scheibe ihren normalen Gang nahm.

Ellas Blick wanderte über die Balkone an der Hauswand gegenüber. Einige sahen freundlich und gepflegt aus, mit den letzten bunten Blumen – Weihnachtssternen –  oder Strandkörben, obwohl selbst der nächste Badesee eine halbe Stunde entfernt war.  Aber manch einer holte sich das Urlaubsgefühl eben gern auf den Balkon.

Andere wirkten kalt, oder mit Deutschland-Flaggen verziert und damit eher problematisch in einer Zeit voll beginnendem Nationalismus.

Auf einem Balkon sah sie einen älteren, aber noch sehr gesund wirkenden Mann, der dabei war,  seinen schon kahlen Blumenkasten zu gießen. Nur Tannenzweige steckten darin. Ob er versuchte, aus ihnen Setzlinge zu züchten? Ging das mit Tannen denn? Plötzlich sprang seine rotgetigerte Katze auf die Brüstung.

Lächelnd streichelte der Herr sein Tier, bevor er die Gießkanne in Richtung der Katze schwenkte.

Ella zog die Brauen hoch. Von ihrer eigenen Katze und Badeversuchen wusste sie, wie so etwas enden konnte. Hoffentlich verletzte der rote Tiger weder sich noch sein Herrchen vor Schreck.

Doch die Katze schien das eher zu genießen, reckte und streckte sich auf der Brüstung unter den Wassertropfen. Doch sie streckte sich nicht nur, sie wuchs?

Zusehends wurde die Katze größer und auch das Fell verschwand. Nur ihre rote Tigerung behielt sie bei, während ihr große, ledrige Schwingen wuchsen.

Dann sprang der Nachbar auf das Wesen, dass gerade eher einem Drachen ähnelte. Das schien sich nicht daran zu stören. Im Gegenteil. Mit einem Jauchzen des Nachbarn und wenigen Flügelschlägen des Wesens waren beide aus Ellas Sichtfeld verschwunden und nur das fröhliche Lachen des Nachbarn klang noch einen Moment durch die Häuserschlucht.

Stirnrunzelnd blickte Ella zu ihrer eigenen Katze, die ihr demonstrativ den Rücken zuwandte und ihre Pfote leckte.

„Kannst du das auch?“, fragte die Studentin, griff sich eine Gießkanne und öffnete die Balkontür. Normalerweise passte sie auf, dass die Katze niemals nach draußen kam, aus Angst, sie würde dann abstürzen. Nur mit Leine ging sie mit ihrem Fellknäuel nach draußen in den Park. Doch heute ließ sie zu, dass die Katze ihr folgte.

Das schwarze Tier sprang behände auf die Brüstung und schaute sein Frauchen auffordernd an.

„Oh, bitte, stürz nicht ab“, flehte Ella leise und ließ die Gießkanne in einiger Höhe über den Rücken ihrer Katze pendeln. Sie benässte den dichten Pelz, der sich langsam in den Körper des Tiers zurückzuziehen schien. Und kurz darauf stand ein schwarzer Drache vor ihr, der ihr die Wange leckte.

Als sie die Augen aufschlug, lag sie neben dem Schreibtischstuhl auf dem Boden und ihr Hinterkopf tat weh. Aus irgendeinem Grund war die Balkontür offen. Und ihre Katze schaute sie so komisch an. Warum war das schwarze Fell so feucht? Ella verstand die Welt nicht mehr. Aber mit einem Seufzen stand sie auf, schloss die Tür, damit ihre Katze bloß nicht nach draußen lief, zog ihre Strickjacke bibbernd fester um sich, und machte sich dann einen starken Kaffee. Auf keinen Fall wollte sie über den Texten noch einmal so einschlafen, dass sie vom Stuhl fiel.

Dass auf dem Boden neben ihr ein paar Drachenschuppen lagen, bemerkte sie nie.


Hier geht es weiter mit den Türchen zu anderen: 
Gestern gab es Tür Nummer 9 im Schreibnacht-Magazin

#SchreibnachtAdventskalender – Winterwunsch

Im Autorenforum der Schreibnacht haben wir uns in diesem Jahr daran gemacht, einen Adventskalender zu erstellen. In den nächsten Tagen und Wochen werdet ihr teils auf Privatseiten, teils auf der Seite der Schreibnacht selbst (im Magazin) Kurzgeschichten und Gedichte rund um Winter, Weihnachten und alles drumherum finden.

Den Anfang darf ich machen, daher willkommen zu … wieder einmal meiner grumpigen guten Fee und diesmal einem Winterwunsch.

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#WritingFriday – Immer wieder diese Fee

Zum WritingFriday von  Read Books and Fall in Love gibt es diese Woche eine weitere Geschichte mit der verdammten guten Fee. Tatsächlich mag ich sie mittlerweile ganz gern und auch im Dezember wird es ein Wiedersehen mit ihr geben. Ich überlege fast, ob ich aus den Kurzgeschichten irgendwann mehr mache. Ob nun eine Kurzgeschichtensammlung oder etwas Längeres – und ob überhaupt – steht aber noch in den Sternen.

Im nächsten Monat gibt es von mir übrigens keinen WritingFriday. Dafür aber andere Aktionen, also bleibt gespannt.

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